Stellentritt

14. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Am Grabe, grabend – Pause.
Noch weitergrabend am Fuße der dunklen Stelle an ihrem Nabel.
Kurz bevor Klarheit die Verbalspur blockiert,
bedeutet das Graben rein garnichts.
Das Hinterher ist jetzt.
Klamme Lappen hängen herab,
die Sicht ist kurz.
Sie schmeckt kühl – ihr Blick bleibt dennoch süß.

Letzte Schippe,
dann der Schlag um zu ebnen.
Mit beiden Füßen fest auf lockerer Erde.
Tritt beiseite!
Ich wähle linksherum.
Die Oberfläche ist glatt und zart,
rechts davon meine Spuren.
Gebückt, Fokus auf Oberfläche,
Fall zu Boden und letztlich schweigend.

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